allein stell ich mich vor dich hin die faust geballt die brust ans kinn gewalt gewalt das alte leid die knarre steckt im hosenbund metall scheuert die haut ganz wund du glotzt mich an – was nun was tun der sarg, den ich dir baute steht nun offen du blickst mich an kannst nur noch hoffen das ich mich nicht bewege du bist ganz still wie tiger schleichend im gehege ich bin ganz laut ganz laut wie der vater, der den sohn verhaut auf meinem zeigefinger schweiss du schaust mich an ich sag: ich weiss und drücke ab ganz ohne reue und seh dich fallen ganz ohne scham ich schau dir zu mit grossen augen wie du ganz langsam gar nicht graziös unprätentiös und plump fällst stirbst entweichst warum nicht gleich? finger streicheln kaltes eisen augen sahen rote glut vorhergesagt von tausend weisen vernebelt durch die alte wut ich gehe fort und du bleibst da denn du bist tot, für immerdar ich trag die last noch tausend meilen doch möchte ich trotz allem noch einen augenblick verweilen ganz ohne hast ganz ohne hetze nur einen augenblick mit dir allein denn er gehört nur mir der augenblick nur mir allein allein |