Fanstasien in Absynth – Doppelfolge 44 & 45

Geschätzte Freunde!

Die Sanduhr hat es vorgemacht, ein feiner Strahl aus winzigem Korn zeigt die Vergänglichkeit des Seins. Eben jenes Gleichnis ist auch auf die Wertigkeit der Zeit anzuwenden. Lange genug haben sich die Hasenpharmer Marzena Czyzewski (Goldene) , Benjamin Apfelbaum (Dr. Klaus Feratu) und Marco Glienke (Herr Doktor Focks) in ihren selbstgewählten Exilen verbracht. Man ist in sich gegangen und hat Geheimnisse, Schönes und Fragwürdiges aus den Tiefen der menschlichen Bewusstlosigkeit geholt. Nach beinahe dreimonatiger Abstinenz traf man sich als poetisch ionisiertes Dreigestirn am Abend des 19. Augusts, um den Herzen Luft zu machen und der Welt mit bunten Farben einen neuen, besseren Strich zu verpassen. Es wurde niemand verschont. Nebst Gedichten, Kurzgeschichten, Bilderzählungen und dadaistischen Wortklaubereien finden sich in den neuesten Ausgaben der fanstastischen Reihe auch einige sozialkritische Sonette und Lieder über die Liebe und den Verzicht. Auch das bereits als verschollen galtene Fabelwesen Eichhornmann hat wieder einige Gastauftritte und Hauptrollen. Man darf gespannt sein!
Das bis dato angestaute Material ergoß sich in solcher Fülle, daß man es in zwei aufeinanderfolgenden Ausgaben unterbringen musste. Die Qual der Wahl und Portionierung bleibt allerdings gelassen auf der Seite der Rezipienten. Ich wünsche viel Vergnügen beim zelebraren Verzehr der Textspeisen.

Fanstasien in Absynth – Ausgabe 44 – Ich leg auf… Und Du hebst ab…
Fanstasien in Absynth – Ausgabe 45 – Duschen in Jeans

Mit vorzüglicher Hochachtung,

Ignaz Wortheim
Intendant der Hohen Künste
Walfischfänger-Singverein

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.