die gewalt in seiner faust – starring kerren brutzky and the brutzky brothers

„all trife – all life! all good – all knife – all esteban!
take a bath in my shadow and stumble in my footprints.“

wer so etwas schreibt, den mag man schon von anfang nicht leiden. weil es sich so gewollt und wichtig anhört und weil der autor, ausdenker, schriftsetzer und ideenmoulinexmensch sich einen keult, wenn er seine kopfgeburt auf plakaten und schmierigen betamax videohüllen lesen darf. mir entlockt das heute wieder nur ein müdes herrschaftslächeln. ist insofern schlimm, weil ich mich hoch oben sicher gesattelt fühle und selbst andré, dem giganten auf den kopf spucken würde, träfe ich ihn denn in der s-bahn. nichtsdergleichen.

nur abscheu gegenüber dem alltäglichen gesindel, geringschätzung gegenüber der obrigkeit und missachtung des sorgfältig aufgetragenen lidschattens der hübschen brünetten, die ausgeschlafen und frisch mir gegenüber sitzt. ich zeichne bomben und kuscheltiere, weil das nicht zusammenpasst und brutalsüß ist. wie der biß in chilischokolade. dem erfinder dieser speise würde ich ebenfalls zu gerne mal das jochbein durch die nase ziehen. das so
etwas funktioniert, habe ich in einer medizinvorlesung an der charité gesehen. heutzutage glaubt man gar nicht, wo man sich überall anregungen holen kann.

ich spitze meinen bleistift. es gibt noch viel zu tun.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.