Das Dilemma und zwei Spalten Mutterkuchen
Mein Leben ist ein Gleichnis. Ich stelle niemanden meine Qualen anheim, oder aber die Last, derer ich daran zu tragen haben sollte, werde, angenehm. Zeit ist ein Zustand, der sich nicht messen lässt, da das Ergebnis bereits verronnen ist, sogleich man es sich wissenschaftlich zunutze machen wollte. Wer anderes behauptet, lügt sich und seinesgleichen gar unvorteilhaft an. Ich messe dem kein Gewicht mehr bei. Zeit ist loses Werk. Der Mensch ist der Zeit niemals habhaft geworden. Mit Maschinen und Apparaten wurde versucht, etwas zu ergreifen, was wie eine frisch gefangene lebensfrohe Forelle aus der Hand des Anglers wieder in den Flusslauf Ewigkeit entfleucht. Die Uhren der Menschheit mögen etwas zeigen. Aber dieses Maß ist immer zu spät, es hinkt ihr nach. Der Zeit. So, wie wir sie verstehen, spricht sie nicht. Die Zeit. Sie singt in anderen Tönen und Frequenzen. Ich suche nicht mehr nach den Antworten. Ich springe in die Fluten und lasse mir dabei zusehen. |