Der Mann mit der Perlmuttgriffschalenhandfeuerwaffe

da stehe ich nun vor der fensterscheibe und giere auf die auslagen. geld habe ich genug. ich müsste nur den wunsch äussern. aber ich fürchte mich so sehr vor dem übermass. ich weiss, dass ich alles in mich aufsaugen könnte. ich weiss, dass ich diese komplette marzipantorte mit den beiden zuckergussfiguren inhalieren könnte. aber ich weiss nicht, wie schlecht es mir beim letzten mal ergangen ist. denn ich habe es schon einmal getan und erinnere mich kaum noch daran. deswegen versuche ich es immer wieder. und meine hand umfasst die kühle eleganz des perlmutts, welches die griffschalen des edelmetallrevolvers umgibt. und ich habe ihn mit neid und missgunst geladen und die scharniere mit zuneigung geölt. wenn die masslosigkeit von mir besitz ergreift, werde ich ihr gut gerüstet gegenüber stehen.

„zwei marzipantorten bitte. nicht einpacken,  ich esse auf dem weg!“

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