die lange bank

„du… deine freunde sehen nicht aus wie ich“, hat gott mal zu mir gesagt. es war das einzige mal, dass ich ihn getroffen habe. aber das macht nichts. er hat auch viel zu tun. wenn ich gott wäre, würde ich mir ständig den kopf zerbrechen. ich könnte vor lauter kopfzerbrechen gar nicht arbeiten. kennst du das? wenn man soviel zu tun hat, dass es einen behindert überhaupt anzufangen? ist schrecklich!mir geht das immer mit offiziellem kram, steuereklärungen und solchen sachen. das lässt man dann eben noch nen monat liegen, regt sich aber auf, weil man grade wieder blank ist. tz tz tz. komisch. oder nicht?

unangenehme sachen machen viele menschen nie sofort, schieben es auf die lange bank (wo kommt diese redewendung nur her?) und zappen lieber nochmal bei kai pflaume und stefan raab vorbei. nicht das sowas helfen würde – im gegenteil! dieses verhalten würde auch die ganze menschheit gut erklären. wenn wir also immer die unschönen dinge hinauszögern, was ja an sich auch unschön ist, dann ist dem gott das evtl. auch nicht so lieb, der findet so ein verhalten auch unschön. und sowas ändert man ja nicht mal so eben. „hier guck mal, die menschen… ey. krieg. schon wieder. selbst der kai pflaume redet drüber. nee, das ist mir aber schon unlieb, da muss ich dringend mal was ändern.“ und… dämmerts? ist ein teufelskreis. der gott schiebt das auf die lange bank. mit den menschen.
aber was weiss ich schon? ich bin ja nur so n alberner agnostiker mit herbstdepressionen, dem es nicht gefällt wie der kunde auf arbeit wichtige themen wie ein redesign seiner verkackten seite auf die lange… du weißt schon schon. bank und so.

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