sollen wir?

tanzen, bis unsere füße aufhören zu flüstern. von den einsamkeiten die sich anfühlte wie… zuhause. und du stehst unter dem baum, knacken und knurren der wiese um dich herrum. blinzelst du noch immer in meine hände und hältst das blatt vor meinem mund? ich rede zu viel, während du schweigst und sehe das alles nicht. dein mantel ist so herrlich, wenn der wind an ihm nagt und drei schritte dahinter: ich. beobachte oft deine wangen und das blitzen. besonders wenn es ganz, ganz kalt ist. sollen wir nicht einfach mal… sitzen bleiben und ach und ach?

atmen tut gut. bald wird es warm, dann gibt es keine ausreden mehr, dann stehe ich an dem baum und warte auf das knacken, das knurren und wünschte: mir sollte besser mal einer eine reinhauen, voller erde der mund und warm alles, alles. ich halte micht nicht mehr fest, ich fliege besser herum und lache mir selbst ins gesicht, ins fäustchen, ins gesicht. es gibt einfach mehr gute musik für tragische augenblicke als augenblicke die es wert wären die musik dafür zu spielen. selbst in meinem kopf ist es ganz still geworden. ich werd mal wieder so richtig ausschlafen und dann stell ich mich wieder an diesen baum. aber nicht bevor ich meine braune jacke anziehen kann. muss noch sechs grad warten. ich würde so etwas nie auf einen anrufbeantworter schreiben. niemals.

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