übernachten bei sich selbst

heute vollkommen durchnäßt auf dem balkon und zudem noch neben mir aufgewacht. hatte es wohl kommen sehen müssen. musik läuft noch auf „deutlich-lauter-als-die-nachbarn-wollen“, mit der polizei muss ich aber einfach nicht rechnen. schließlich ist das hier eine hautpstadt und die ordnungshüte (KALAUER, IHR PENNER) müssen sich um die präventive vermeidung von terror und akten kümmern. so ein bisschen emo tut ja kaum wem was zu leide, ausser den emos. den tut ja aber auch alles was. aber jedenfalls hier so: balkon. ich liege also da und versuche mit vorzustellen, wie der wind meine haare in mein gesicht weht, die sind aber grade frisch auf 3mm defragmentiert worden. ich versuche mir vorzustellen, wie der wind die häuser gegenüber wegpustet und dahinter den blick auf die nicht vorhandene, malerische seen-landschaft preisgibt. ähnlich unrealistisch, wie die sache mit meinen haaren… oh verdammt, in zwanzig minuten ist wieder geisterstunde und ich bin völlig unvorbereitet.

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