Monthly Archives: Oktober 2008

Als es noch damals war.
lassen wir doch einfach mal 15 jahre verstreichen. dann ist es wieder 1993. da waren noch betonstützpfeiler vor jedermanns brille montiert, durch die das grau des berliner winters beinahe wieder rosig erschien. der teer zwischen den groben kopfsteinpflastern schimmerte jungfräulich

Als es noch damals war.
lassen wir doch einfach mal 15 jahre verstreichen. dann ist es wieder 1993. da waren noch betonstützpfeiler vor jedermanns brille montiert, durch die das grau des berliner winters beinahe wieder rosig erschien. der teer zwischen den groben kopfsteinpflastern schimmerte jungfräulich

die maske trägt früchte
ich fühle mich schon geborgener. irgendwie so unschuldig, aber noch immer bahnbrechend. wie ein würfel unter deinem beil. wie ein kleines katzenhaftes schattending. ein bisschen wie tüll. heute keine gewalt – ich bitte mich darum. es wird nicht gehen.

die maske trägt früchte
ich fühle mich schon geborgener. irgendwie so unschuldig, aber noch immer bahnbrechend. wie ein würfel unter deinem beil. wie ein kleines katzenhaftes schattending. ein bisschen wie tüll. heute keine gewalt – ich bitte mich darum. es wird nicht gehen.

ein ort für
für waberndes, geschnitztes ein kleines “hallo” und ein furchtbarer regenschauer erfasst die säule hinter der du dich/ ich mich verkriechst. was gebrochen wurde und da steht wie “ich würde es gerne wegwerfen aber, jedes mal wenn ich rausgehe vergesse ich’s.”

ein ort für
für waberndes, geschnitztes ein kleines “hallo” und ein furchtbarer regenschauer erfasst die säule hinter der du dich/ ich mich verkriechst. was gebrochen wurde und da steht wie “ich würde es gerne wegwerfen aber, jedes mal wenn ich rausgehe vergesse ich’s.”

Fanpost
ich schrieb mir gestern nacht einen brief aus pappmaché. aufgeklebte blümchen und duftende tinte täuschten meine augen. ich dachte, es wäre eine verbeugung vor der weiblichkeit der kunst. wie ich mich geirrt hatte. es waren worte aus der mühle meines

Fanpost
ich schrieb mir gestern nacht einen brief aus pappmaché. aufgeklebte blümchen und duftende tinte täuschten meine augen. ich dachte, es wäre eine verbeugung vor der weiblichkeit der kunst. wie ich mich geirrt hatte. es waren worte aus der mühle meines

Counterstreich
regennass lässt du dein haar in wildem taumel auf die knie fallen. ich applaudiere exaltiert, um mich gekonnt aus der affäre zu ziehen. nebenan laufen gekreuzte straßen meilenweit auseinander. asphalt an asphalt. eine vermählung der kälte im flirrenden licht der

Counterstreich
regennass lässt du dein haar in wildem taumel auf die knie fallen. ich applaudiere exaltiert, um mich gekonnt aus der affäre zu ziehen. nebenan laufen gekreuzte straßen meilenweit auseinander. asphalt an asphalt. eine vermählung der kälte im flirrenden licht der

Schadhaft
Ich fühlte ein inneres Drängen, ein Zwicken, ein Knirschen. Genau hier. In der Mitte meiner Brust. Als ich darauf ein drosch, erfuhr ich Schmerzen sondergleichen. Warum, warum, warum. Diese Fragerei machte mich ganz wahllos und zerfasert. “Halt die Maul!” tönt

Schadhaft
Ich fühlte ein inneres Drängen, ein Zwicken, ein Knirschen. Genau hier. In der Mitte meiner Brust. Als ich darauf ein drosch, erfuhr ich Schmerzen sondergleichen. Warum, warum, warum. Diese Fragerei machte mich ganz wahllos und zerfasert. “Halt die Maul!” tönt

Instrumental
mir ist kotzübel – du sprengst meinen umkreis aus gutmütigkeit und machst dich über die perlen lustig,die ich in deiner miesmuschel wähne. vielleicht bringt mich ja jemand zum bahnhof. irgendwie möchte ich abgeholt werden. und wenn es nur von einem

Instrumental
mir ist kotzübel – du sprengst meinen umkreis aus gutmütigkeit und machst dich über die perlen lustig,die ich in deiner miesmuschel wähne. vielleicht bringt mich ja jemand zum bahnhof. irgendwie möchte ich abgeholt werden. und wenn es nur von einem

ich brauche jemanden der für sich spricht.
ich habe imens viel tüll in meinem mund. heraus kommen phrasen und halbwahre nettigkeiten, aber ich meine es meist nett oder habe einfach keine meinung. ich lache verhalten oder zu laut und meine das alles doch garnicht ernst. ich hasse

ich brauche jemanden der für sich spricht.
ich habe imens viel tüll in meinem mund. heraus kommen phrasen und halbwahre nettigkeiten, aber ich meine es meist nett oder habe einfach keine meinung. ich lache verhalten oder zu laut und meine das alles doch garnicht ernst. ich hasse

strassenfest
auf der strasse schlendern, noch fix die zigarette aus und rein in den laden – skimaske auf, schon seit zwei tagen und phaser auf betäubung ist zwar nur ne waserpistole aber ich bin drauf wie ne horde massai auf der

strassenfest
auf der strasse schlendern, noch fix die zigarette aus und rein in den laden – skimaske auf, schon seit zwei tagen und phaser auf betäubung ist zwar nur ne waserpistole aber ich bin drauf wie ne horde massai auf der

club sand wich
[12:08] Jördis: man könnte auch noch ei drauftun [12:08] cyze.one: bacon + ei + pommes [12:08] Jördis: also kreativer als “clubsandwich” [12:08] Jördis: sowas hab ich schon mal gegessen [12:08] cyze.one: grade fischi & judith nach oben beordert [12:08] Jördis:

club sand wich
[12:08] Jördis: man könnte auch noch ei drauftun [12:08] cyze.one: bacon + ei + pommes [12:08] Jördis: also kreativer als “clubsandwich” [12:08] Jördis: sowas hab ich schon mal gegessen [12:08] cyze.one: grade fischi & judith nach oben beordert [12:08] Jördis: