der mann der immer da war.

das der mann immer auftauchte wenn sie weinte, fiel ihr an diesem montag auf. sie schloss die tür hinter sich, ging langsam durch das treppenhaus und konnte durch die großen fenster den rest des kalten wintertages erkennen. ihr war bereits kalt als sie aus der haustür trat, wischte sich die träne unter ihrem linken auge weg und konnte ihn etwas verschwommen auf der gegenüberliegenden straßenseite erkennen.

mit hochgeschlagenem kragen und den händen in den manteltaschen, schaute er kurz zu ihr herüber und ging langsam in richtung hauptbahnhof. nach ein paar metern zündete er sich eine zigarette an, steckte die hände wieder in die taschen und blies den rauch zur seite. sie schmiss das taschentuch fort und folge ihm. er hielt kurz an einem schaufenster, schaute sich die ausgestellten hochzeitskleider an und setzte seinen weg ruhigen schrittes fort. eine ältere dame sprach ihn an und nickte kurz darauf freundlich. er wich einem kleinen mädchen auf einem fahrrad mit stützrädern aus. er schnippte seine zigarette auf den gehweg und pustete warme luft in seine hände, als ihr handy plötzlich klingelte. sie hielt an, nahm ab und schwieg. nach einer weile sagte sie mit belegter stimme „ich hab keine lust mehr mich zu streiten“ legte auf und fing wieder zu weinen an. als sie geistesabwesende in ihrer handtasche kramte stand er auf einmal vor ihr und hielt ihr eine packung taschtücher hin.

„sind dir runtergefallen“, sagte er freundlich.
„aber.. sag mal, kann es sein das…“, fragte sie verdutzt.
er lächelte sie an. „ja klar. einer muss ja aufpassen, hmm?“

– unfertig irgendwie, wa? hmm? ja. nee. geht im herbst weiter mit der geschischte.

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