Achtsamkeit im Zeichen des Luftballons

Unterschiedliche Farben und Formen von Ballons im Hinterhof—ein bisschen zusammengewürfelt, ein paar Nüsschen hier und da und dann ein Spaziergang. In die Tram, aus der Tram und auf Stühle. Konversation und Getränke, manche mit Obstschalen und Kohlensäure, die wenigsten ohne Alkohol.  Da will einem die Welt klar machen, dass so viel trinken nicht gut ist und dass man nicht so viel verträgt, wie man denkt und die meisten Menschen ja über den Durst trinken und so. Die Wahrheit jedoch sieht vollkommen anders aus. Weil eben die wenigstens keinen Alkohol nicht vertragen. Die meisten sind doch eine Zumutung für sich und ihre Umwelt wenn sie am Wochenende nichts trinken. Das fängt mit Grübeln an und geht mit normalen Gesprächen weiter. Und wie soll man überhaupt ohne und wie sehen die Leute dann aus, wenn alle nüchtern sind? Wer fährt dann noch Taxi und wer nimmt die dicke Ute noch mit nach Hause? Garbor hat da Glück. Für ihn tranken mittlerweile andere.

„Danke Leif, echt nett von dir.“

„Kein Problem, einer muss es ja tun.“

Das einzige Problem war, dass Garbor jetzt immer so früh müde wurde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.