Das Trockene auf der Zunge

Das Trockene auf der Zunge. Das Beben in der Hand, die nicht da ist. Niemand der da ist. Weil ich nie wirklich wütend war. Nur des Dünnen Maske liegt in der Ecke, sein hageres Lachen hallt aus dem Treppenhaus. 7. Stock. Hinten raus, Parkplatz, Platanen. Büschelweise Beton und leere Gedanken, von Menschen, die mit einem Sack voller Enttäuschungen hier ein und meist nie mehr auszogen. Plattenbau, Feigheit, Enge und mehr als genug Platz. Für Rebellion und Atmen, für Liebe und Schweiss, für „keine Zeit zu verlieren, muss die Welt vor mir retten“. Für Basketball und Daunenjacken. Für Treppen rauf, Treppen runter. Die Basis für den Schaden von morgen schaffen. Für drei Jungs. Keine Gefangenen.

Auf Geburtstagskarten wünsche ich Leute Zufriedenheit.

Sonnenbrand, minimal. Trockene Zweige. Salzwasser im Auge, Bourbon in der Seele. Größte Sorge: Zu viel Feta in zwei Wochen, schon wieder Oktopus und Netflix-Allergie. Was tun, wenn der Kindle nicht blendet und man trotzdem jemanden boxen möchte? Was tun, wenn es keinen Grund mehr gibt? Grund genug. Du hast keine Ahnung, wie unfassbar wütend ich bin. Wer ist als nächstes dran? Heh? Ich rede mit dir!

Die meisten wissen nicht, was ich meine. Nicht mit der Welt. Mit der kann man unmöglich… nein. Nur ein bisschen mit sich. Im Reinen sein. Und wenn es nur der erste Montag im Jahr ist. Ist ja ein Anfang.

And prentend there’s nothing wrong.

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