Beschreibung keiner Entscheidung

Das gute (das Gute) an mir ist, dass ich alles beschreiben kann.

Hier ein Beispiel. Links von mir (also wenn sie jetzt vor mir säßen), sonst rechts. Aber vor mir steht der Monitor, da könnten sie nichts sehen. Jedenfalls ist da das Glas mit dem Pinot Noir. Aber leer halt. Na, könnten sie eh nicht sehen, weil ja der Monitor fast alles verdeckt. So wie das Haus gegenüber den Mond. Nur das der Mond eigentlich zur Hofseite reinscheint. Also hinter mir. Und auch heute wegen des Nebels und Wolken eh nicht zu sehen ist. Aber wenn er würde, dann würde man nichts sehen. Wie das Glas. Also für sie. Ich sehe das ganz klar. Keine 30 Zentimeter. Na jedenfalls beschreibt das ganz gut die Gesamtsituation: Nicht so ganz einfach, aber auch nicht komplex. Sondern eher so bisschen seltsam. Denn (und das muss man ganz deutlich sagen) eigentlich ist es ganz simpel.

Ich weiß nicht was ich machen soll.

Das geht ja vielen Leuten so: Sonntags, 12.00 Uhr, im Café. Was soll mann nur bestellen? Mittags mit den Kollegen zum essen oder lieber ihre Rechner anzünden, wenn sie draußen sind? Mit den Kindern im Sommer zum See oder sie zur Adoption freigeben und nach Madagaskar fliehen? Nächste Agentur und wieder coole Experiences designen oder Alpkas in Brandenburg züchten? Zu Cos und n Schal für den Winter im Angebot kaufen oder doch n Gesichtstattoo wie Mike Tyson?

Alles nicht so einfach. Fangen wir mal einfach an und holen noch n neuen Pinot. Dann wird das schon.

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