Die Zukunft

Drei Monate waren vergangen.

Juni, Mai, April.150 Prozent mehr. Mehr Arbeit, mehr Entscheidungen, mehr Verzweiflung, mehr Denken, mehr Fühlen, mehr Liebe, mehr Alles. Naja, weniger Schlaf und weniger Geld.

Das es so werden könnte, war Garbor im April bewusst geworden. Aber jetzt, jetzt wo es Juli wurde und der beste Frühling des Jahres langsam zum Sommer wurde, war es klar. So wie es sich abgezeichnet hatte, so klar wie er damals Angst davor hatte. Aber jetzt, jetzt hatte er keine Angst mehr. Er hatte… Lust. Er schloss einfach die Augen und atmete.

10 Minuten Pause. Tief durch die Nase ein, tief durch den Mund aus.

Er saß wieder in Wien am Flughafen und trotz all der Ungewissheit über die Zukunft und die vielen, ungeklärten Fragen über gestern und sich selbst, lächelte er. Für den Moment hatte er alles entschieden. Jetzt wurde sich der Zukunft zu widmen.

Das Flauschekrokodil guckte aus seiner großen Reisetasche, nahm sein Glas, trank den letzten Schluck des Biers und räusperte sich: „Können wir dann jetzt gehen, du Gefühlseule? Ich würde wirklich gerne nach Hause. Und Bifi, Bifi hätte ich gerne.“

Nach Hause. Ja. Das war eine gute Idee. Gehen wir nach Hause und schauen wir, was der beste Sommer das Jahres bereithalten würde.

And Then, The Quiet Explosion.

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