Klappentext

Versuch mal einen Klappentext für ein Buch zu schreiben, das es nicht gibt, damit es dir leichter fällt das Buch zu schreiben. Das Henne-Ei-Problem wird zur Schreibblockade.

Ist ja nicht so, als hätte ich keine Ideen. Ich habe physische Probleme die Finger auf die Tastatur zu bekommen, als wären da zwei gleiche Pole von nem Mageneten. Wie sich das schon anhört, ey. Was für eine Hirni-Ausreden-Scheisse.

Also, hier:

‚Das Buch handelt von Garbor. Eigentlich wollte er ein Schweigeseminar machen, aber er hat sein Erwartungs-Dispo ausgereizt und so muss er nach dem dritten Tag abreisen. Jetzt besucht er mit seinem besten Freund, dem Dünnen, das Museum für zeitgenössische Enttäuschung und versucht in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft herauszufinden, woher die Enttäuschungen kommen, und wie man Erwarungen abschafft. Insgesamt. Für alle.‘

Ich komme total gut voran mit dem Buch, wenn knapp zwei Seiten pro Woche gut vorankommen bedeutet. In Wirklichkeit gucke ich mit dem Flauschekrokodil Dokumentationen über Entdeckungsreisen von Shackleton, Ross und Crozier. 

Wieder ne Stunde rum.

Die Seele freitrinken und
früh aufstehen und
Wohnung putzen und
Elfuhrdreißg.

Untergehen in Zeit.
Selbst.
Zweifel.

Die Seele freischreiben und
spät schlafen und
Atem rasend und
Vieruhrdreißg.

Sich selbst nicht.
Aushalten.

Lieber Papa, wenn du das hier liest: Ruf mal an. Ich würde mich gerne mal wieder mit dir unterhalten und hören, wie du das alles siehst. Wie du das findest und ob du mich ganz einfach mal so, in den Arm nehmen kannst.

Danke.

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