Vermin Diaries

Benjamin Apfelbaum und Marco Glienke sind ein essayfressendee Ungeheuer. Poesie in Reinform, manchmal auch in Reimform. Bwahah.

Komm gut heim

“Wenn ich doch nur Zigaretten hätte”, dachte sich Garbor. Er spuckte aus und ging über die Straße, trat in ein paar Pfützen und sah nach links auf die Anzeige: “15 Minuten? Sind doch nicht in Bielefeld!” Er ging weiter, über

/ No comments

Komm gut heim

“Wenn ich doch nur Zigaretten hätte”, dachte sich Garbor. Er spuckte aus und ging über die Straße, trat in ein paar Pfützen und sah nach links auf die Anzeige: “15 Minuten? Sind doch nicht in Bielefeld!” Er ging weiter, über

/ No comments

Mut in seiner reinsten Form

Garbor saß auf dem Stuhl, den er sich selber mitgebracht hatte. Er hasste es, wenn er in der Tram stehen musste. Stehen war etwas für alte Leute, besonders welche, die den Krieg noch mitbekommen hatten. Davon gab es nicht mehr

/ No comments

Mut in seiner reinsten Form

Garbor saß auf dem Stuhl, den er sich selber mitgebracht hatte. Er hasste es, wenn er in der Tram stehen musste. Stehen war etwas für alte Leute, besonders welche, die den Krieg noch mitbekommen hatten. Davon gab es nicht mehr

/ No comments

Der Nibbler überlistet das Wochenende

Ein Führwahr aus Gedanken und Pommes (also irgendwas mit Kartoffel, der Nibbler ist Deutscher) umkreisten den Nibbler.  Er wusste heute schon das er morgen wissen würde, das er übermorgen spüren würde, was er gestern (aus Sicht von überübermorgen) für einen

/ No comments

Der Nibbler überlistet das Wochenende

Ein Führwahr aus Gedanken und Pommes (also irgendwas mit Kartoffel, der Nibbler ist Deutscher) umkreisten den Nibbler.  Er wusste heute schon das er morgen wissen würde, das er übermorgen spüren würde, was er gestern (aus Sicht von überübermorgen) für einen

/ No comments

Der Dünne am Strand

Der Dünne stand am Strand. Sicherlich drei Tage. Eventuell auch drei Wochen, jedenfalls hatte er einen immensen Bart bekommen. Er hatte eine kalte Dose Seven-Up in der Hand, die einfach nicht alle werden wollte. Die Wellen kamen langsam daher und

/ No comments

Der Dünne am Strand

Der Dünne stand am Strand. Sicherlich drei Tage. Eventuell auch drei Wochen, jedenfalls hatte er einen immensen Bart bekommen. Er hatte eine kalte Dose Seven-Up in der Hand, die einfach nicht alle werden wollte. Die Wellen kamen langsam daher und

/ No comments

Präludium zu: Neues vom Nibbler

Der Nibbler stand auf den Stufen des Hotels, zog eine Zigarette aus dem Softpack, die er seit kurzem immer in seiner linken Westentasche hatte und zündete sie sich an. Er konnte sich nicht daran erinnern, wann oder warum er wieder

/ No comments

Präludium zu: Neues vom Nibbler

Der Nibbler stand auf den Stufen des Hotels, zog eine Zigarette aus dem Softpack, die er seit kurzem immer in seiner linken Westentasche hatte und zündete sie sich an. Er konnte sich nicht daran erinnern, wann oder warum er wieder

/ No comments

Das Gurkenmasken Massaker

Garbor saß auf seiner Veranda, trank ein kühles Bier und versuchte sich an den vergangenen Abend zu erinnern. Als der Dünne spät Nachts sich auf den Weg in seine Hochhaussiedlung machte, konnte er selbst schon kaum noch lesen. Oder sprechen.

/ No comments

Das Gurkenmasken Massaker

Garbor saß auf seiner Veranda, trank ein kühles Bier und versuchte sich an den vergangenen Abend zu erinnern. Als der Dünne spät Nachts sich auf den Weg in seine Hochhaussiedlung machte, konnte er selbst schon kaum noch lesen. Oder sprechen.

/ No comments

Bones

Der Dünne starrte in den Schatten als er sich langsam um die Ecke wund. Er atmete tief ein, blinzelte stark und vergrub seine Fäuste in der Weste, die er an dem kühlen Frühlingstag trug. Es war ein nichtsnutziger Nachmittag, ein

/ No comments

Bones

Der Dünne starrte in den Schatten als er sich langsam um die Ecke wund. Er atmete tief ein, blinzelte stark und vergrub seine Fäuste in der Weste, die er an dem kühlen Frühlingstag trug. Es war ein nichtsnutziger Nachmittag, ein

/ No comments

Die Historie des Dünnen

“Der Dünne kam aus einer armen Familie, die am Waldrand wohnte…”, so begann Garbors Geschichte, die er an einem lausig kalten Abend auf der kleinen, hölzernen Veranda zu erzählen begann. Er rieb sich die Hände und hielt seine schwieligen Hände

/ No comments

Die Historie des Dünnen

“Der Dünne kam aus einer armen Familie, die am Waldrand wohnte…”, so begann Garbors Geschichte, die er an einem lausig kalten Abend auf der kleinen, hölzernen Veranda zu erzählen begann. Er rieb sich die Hände und hielt seine schwieligen Hände

/ No comments

Nachbarschaft

Lieber Garbor, mein Hirn löst sich auf. Ich bin absolut unfähig nach der Arbeit auch nur ein Gespräch zu führen. Gereizt, kaputt, uninspiriert und klebrig. Eventuell wachsen mir sogar zum Abend hin die Lippen zu. Nee, hier, geht nicht. Ich

/ No comments

Nachbarschaft

Lieber Garbor, mein Hirn löst sich auf. Ich bin absolut unfähig nach der Arbeit auch nur ein Gespräch zu führen. Gereizt, kaputt, uninspiriert und klebrig. Eventuell wachsen mir sogar zum Abend hin die Lippen zu. Nee, hier, geht nicht. Ich

/ No comments

423

Garbor schlängelt sich durch die bassdurchflutete Flachdachkonstruktion entlang der klirrenden Nebelwände in Richtung Bar. Und immer schön dabei ins Glas gucken. Nur noch ekelig warme Limette drin. Bah! Wann und warum — und ist der Dünne nicht auch gerade wieder

/ No comments

423

Garbor schlängelt sich durch die bassdurchflutete Flachdachkonstruktion entlang der klirrenden Nebelwände in Richtung Bar. Und immer schön dabei ins Glas gucken. Nur noch ekelig warme Limette drin. Bah! Wann und warum — und ist der Dünne nicht auch gerade wieder

/ No comments

Tschüssikowski

Garbor nahm seinen Rucksack, stopfte umständlich die beiden eiskalten Flaschen Wasser hinein und winkte der Dame am Empfang freundlich zu. Er fuhr mit dem Aufzug nach unten schlenderte raus in die pralle Sonne, um das Haus herum und setzte sich

/ No comments

Tschüssikowski

Garbor nahm seinen Rucksack, stopfte umständlich die beiden eiskalten Flaschen Wasser hinein und winkte der Dame am Empfang freundlich zu. Er fuhr mit dem Aufzug nach unten schlenderte raus in die pralle Sonne, um das Haus herum und setzte sich

/ No comments

Guten Tag, ich würde gerne etwas tun.

Sie saß neben ihm auf der Bank und nestelte mit ihrer Hand an ihrem Rock herum. Sie sprach leise und monoton, fragte irgendwelches Zeug wegen Mittwoch, weil ja Anne und dieser Typ vorbeikommen wollten, (dieser Blabla mit den engen Hosen

/ No comments

Guten Tag, ich würde gerne etwas tun.

Sie saß neben ihm auf der Bank und nestelte mit ihrer Hand an ihrem Rock herum. Sie sprach leise und monoton, fragte irgendwelches Zeug wegen Mittwoch, weil ja Anne und dieser Typ vorbeikommen wollten, (dieser Blabla mit den engen Hosen

/ No comments