Schlagwort: Garbor

  • Wie ich den Dünnen traf

    Wie ich den Dünnen traf

    Am meisten Angst machen mir die Leute, die nicht mit sich selber reden. Die Menschen, die keine ausgedachten Freunde haben. Die Menschen die ihre Gedanken nicht mit jemandem teilen, den sie selber erschaffen haben.  Menschen, die glauben, dass die Dinge so sind. So und nicht anders.  Ungefähr ein Drittel aller Kinder hat imaginäre Freunde. Früher […]

  • Kurzwahltaste

    Kurzwahltaste

    Sie fahren nach Norden, aus der Stadt heraus. Nach nicht mal 15 Minuten sind sie auf der Autobahn und in Brandenburg. Links und rechts blüht grellgelb und unecht der Rapps. Nebenan stehen kleine große viele und vereinzelt Kühe. Halt die Luft an und konzentrier dich nur auf den Wald, dann siehst du 30 Minuten weiter […]

  • Wilkommen in Tuxford

    Wilkommen in Tuxford

    Die Tage nach dem Lockdown waren unfassbar. Garbor hatte genug gesparrt, um die Zeit so genießen zu können, wie er es sich gewünscht hatte. So, wie er sich immer gesehen hatte. Mit einem leichten Schnauzbart in seiner Lieblingsbar mit einem Glas Blanc de Noir, nichts zu tun und ein gutes Buch in der Hand. Dann […]

  • Zu verschenken

    Zu verschenken

    „Hey, hier ist Marie, spreche ich da mit Garbor?“ „Yep, der ist dran.“ „Du, ich ruf wegen deiner Anzeige an.“ „Ja, cool. Also: Wie ich in der Anzeige geschrieben habe: Ich verschenke meine Zeit. Nicht alle natürlich. Ein bisschen brauche ich ja auch. Aber ich habe gerade ne Menge übrig und mir ist viel langweilig […]

  • Klappentext

    Klappentext

    Versuch mal einen Klappentext für ein Buch zu schreiben, das es nicht gibt, damit es dir leichter fällt das Buch zu schreiben. Das Henne-Ei-Problem wird zur Schreibblockade. Ist ja nicht so, als hätte ich keine Ideen. Ich habe physische Probleme die Finger auf die Tastatur zu bekommen, als wären da zwei gleiche Pole von nem […]

  • Tschüssikowski, Dünner

    Tschüssikowski, Dünner

    Der Dünne hatte sich aus dem Staub gemacht und keine Nachricht hinterlassen. Er war damals auch einfach genau so gekommen, obwohl Garbor im Nachhinein glaubte, er hatte ihn schon früher dann und wann in den gleichen Bars und Vierteln rumhängen sehen, in die er ging. Aber eines Tages war er einfach da gewesen und blieb. […]

  • Schnürschuh

    Schnürschuh

    Der Dünne saß auf dem Gitarrenkoffer und schnürte sich die Schuhe. Wir hatten noch einen weiten Weg vor uns. Hinten rum und dann links und dann hier rum und da bei dem Turm abbiegen, an dieser Bäckerei vorbei, vor der die Frau mit dem komischen Hund immer rumsteht. Manchmal verteilt sie Zettel auf denen steht „Drei Tage […]